Literatur & Quellen

Bei der Recherche für unsere „Wiener Blut“-Episoden greifen wir auf verschiedenste Quellen zurück. Natürlich spielt dabei oft Wikipedia eine wichtige Rolle. Zumindest als Grundlage und für die Beurteilung, ob eine Story uns ausreichend interessiert, um auf Basis weiterer Literatur in die Tiefe zu gehen.

Auch unsere privaten Bücherregale sind immer wieder hilfreich. Wenngleich wir dann doch meist sehr dankbar sind, auf das reichhaltige Angebot der Büchereien Wien und der Österreichischen Nationalbibliothek (ONB) zurückgreifen zu können. Diese Institutionen sind uns nicht nur als Präsenzbibliotheken sehr ans Herz gewachsen, nein: Sowohl die Wiener „Onleihe“ als auch die digitalen Zeitungsarchive der ONB haben sich – insbesondere während der Covid-19-Krise – als extrem hilfreich für unsere Arbeit erwiesen. Auch das Archiv der Arbeiter Zeitung ist mittlerweile eine wichtige Unterstützung für uns geworden (wenngleich uns die Möglichkeit einer Stichwortsuche die Arbeit ungemein erleichtern würde).

Nicht zu vergessen ist auch das Wiener Kriminalmuseum, dem wir immer wieder gerne einen Besuch abstatten.

Weiters werfen wir ab und an einen Blick in einschlägige Magazine wie „Die Zeit – Verbrechen“ oder „Stern Crime – Wahre Verbrechen“. Allerdings gehört es erstens zu unserem Selbstverständnis, nicht einfach schon zigfach erzählte und etwa von anderen Podcaster*innen ausreichend behandelte True Crime-Fälle noch einmal zu thematisieren. Und zweitens lesen und recherchieren wir alle auch gerne. Es macht uns Spaß, immer wieder ein paar spannende (und durchaus originelle) Details auszugraben.

Literatur-Standards und Spezial-Tips

Für „Wiener Blut“ kommen wir u.a. immer wieder auf die folgenden kriminalistischen Textsammlungen, Nachschlagwerke und Analysen zurück:

– Ernst Geiger/Paul Yvon: Es gibt durchaus noch schöne Morde. Verlag Kremayr & Scheriau/Orac, Wien 2005. ISBN 3-218-00759-3.
– Harald Seyrl/Max Edelbacher: Verbrechen in Wien. Elsengold Verlag, Berlin 2019. ISBN 978-96201-026-3.
– Thomas Trescher: Totgeschwiegen. Warum es der Staat Mördern so leicht macht. Edition QVV, 2019. ISBN 978-3-200-06546-8.
– Andreas & Regina Zeppelzauer: Mord. Die spektakulärsten Mordfälle Österreichs. Verlag V.F. Sammler, Graz 2005. ISBN 3-85365-215-8.
– Gabriele Hasmann/Sabine Wolfgang: Die wilde Wanda und andere gefährliche Frauen. Verlag Carl Ueberreuter. ISBN 978-3-8000-7743-4.
– Reinhard Haller: Das ganz normale Böse. Warum Menschen morden. Ecowin Verlag, Salzburg 2009. ISBN 978-3-499-62721-7
– Helga Schimmer: Mord in Wien. Wahre Kriminalfälle. Verlag Haymon TB, Innsbruck/Wien 2012. ISBN 978-85218-876-8.

Für die Recherche der einzelnen „Wiener Blut“-Episoden haben sich die Bücher auf unseren Schreibtischen teilweise sehr hoch gestapelt. In der jeweiligen Podcast-Folge gehen wir auch jeweils darauf ein. Am Ende hat sich nicht jedes Buch als wirklich bedeutende Literatur erwiesen, weshalb wir nachfolgend nur einen Auszug geben und in erster Linie die für uns relevantesten Bücher auflisten. Zusätzlich verlinken wir auch relevante Video- und Audio-Inhalte. Die Links in der Überschrift führen jeweils zur betreffenden Folge bei unserem Hosting-Anbieter Stationista.

Der Fall Eva Faschaunerin:
– Maria Steurer: Das Schicksal der Eva Faschaunerin. Verlag Rosenheimer. ISBN 9783475541414.

Die Lainzer Schwestern / Die Todesengel von Lainz:
Dokumentation: Wenn Pfleger morgen, von Wolfgang Klauser & Alexander Cierpka, NDR. (YouTube)

Der Fall Josef Gasser (Geschichte des Gasserplatz in Göfis):
– Arnold Schimper: Wie der Gasserplatz zu seinem Namen kam. In: Bericht zur 56. ordentlichen Vollversammlung der Agrargemeinschaft Altgemeinde Altenstadt, 2016, Seite 23-56. (PDF zum Download)

Der Fall Jack Unterweger (Special: Teil 1, Teil 2, Teil 3):
– John Leake: Der Mann aus dem Fegefeuer. Residenz Verlag, 2008. ISBN 978-3-70173-101-5.
– Jack Unterweger: Fegefeuer, oder: Die Reise ins Zuchthaus. Mario Verlag, 1983. ISBN 978-3-87512-064-6.
– Andrea Wolfmayr: Jack & ich. Das Böse in mir. Edition Keiper, Graz 2018. ISBN 978-3-903144-65-1.
Film: Jack, von Elisabeth Scharang, 2015. (Trailer auf YouTube)
Dokumentation: Erbarmungslos. Jack Unterweger – der Häfenpoet, von Bethany McMahon & Anne Holländer, ZDF. (YouTube)

Der Mord an Kaiserin Elisabeth (Sissi):
– Santo Cappon: „Ich bereue nichts!“ Die Aufzeichnungen des Sisi-Mörders. Paul Zsolnay Verlag, 1998. ISBN 978-3-55204-913-0-
– Maria Matray/Answald Krüger: Das Attentat. Verlag Piper, 2000. ISBN 978-3-49222-846-6.
– Harald Seyrl (HG.): Der Tod der Kaiserin. Edition Seyrl, 1998. ISBN 978-3-90169-706-7.

Der Mord beim Russendenkmal:
– Georg Markus: Es war ganz anders. Amalthea Signum Verlag, 2013. ISBN 978-3-85002-838-7.
– Erika Weniger: Liebe, Mord und tausend Tränen. Novum pro Verlag, 2019. ISBN 978-3-99064-845-2.

Der Fall des Guido Zingerle:
– Heinrich Schwazer: Der Zingerle. Geschichte eines Frauenmörders. Edition Raetia, 2002. ISBN 978-887283-181-6.
Film-Trailer: Zingerle, von Eric Marcus Weglehner, 2019. (Trailer auf YouTube)

Der Fall Max Gufler:
– Der Blaubart von St. Pölten (Hörspiel auf YouTube) LEIDER NICHT MEHR VERFÜGBAR! (Anm. 7. Juni 2020)

Der Salzburger Taximord:
– Franz Mahr/Reinhard Grabher: 2.865 Tage. Verlag Czernin, 2007. ISBN 978-3-7076-0241-8.

Der Fall Johann Kastenberger (Pumpgun-Ronnie):
– Martin Prinz: Der Räuber. Verlag Jung und Jung, Salzburg/Wien, 2002. ISBN 3-902144-40-8.

Die „Stein-Trilogie“ (Teil 1, Teil 2, Teil 3):
– Helga Schimmer: Mord in Wien. Wahre Kriminalfälle. Verlag Haymon TB, Innsbruck/Wien 2012. ISBN 978-85218-876-8.

Der Fall Estibaliz Carranza (die „Eis-Lady“):
– Estibaliz Carranza/Martina Prewein: Meine zwei Leben. Verlag Edition a, Wien 2014. ISBN 978-3-99001-114-0. (Hörbuch bei Spotify)
– Bernhard Salomon: Zelle 14. Verlag Edition a, Wien 2018. ISBN 978-3-99001-293-2 (Hörbuch bei Spotify)

Die Übersicht zur verwendeten Literatur wird ständig erweitert. Wir bitten um Verständnis, wenn diese Seite vielleicht nicht zu jeder neuen Episode aktualisiert wird. Für Fragen zu unseren Quellen und Feedback zu unserer Arbeit verweisen wir auf unser Kontaktformular.

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