Crypto-Podcast: „Wiener Blut“ goes „Little Vienna“

Nach neun ersten und überaus erfolgreichen Episoden unseres True Crime-Podcasts Wiener Blut präsentieren wir heute nicht nur den Start eines dreiteiligen Specials. Vielmehr dürfen wir gleichzeitig auch eine ganz besondere Kooperation verlautbaren: Die Podcast Posse hat eine Content-Partnerschaft mit dem Cryptokollektiv VRON vereinbart und ist ab sofort als Crypto-Podcast auch in der virtuellen Stadt Little Vienna zu erleben. Gemeinsam präsentieren wir euch die Geschichte eines gefallenen „Helden“ der Wiener Schickeria – dem ihr sogar persönlich begegnen könnt.

Am Anfang stand ein Artikel im Startup-Magazin Der Brutkasten, auf den Posse-Mitglied Bernhard vor zwei Wochen gestoßen ist. Darin wurde die virtuelle Welt der „Crypto-Wiener“ beschrieben, in der die Kreativköpfe von VRON Wiener Berühmtheiten nachbilden – und auf der Ethereum-Blockchain verewigen. Nachdem es in dem Artikel hieß, die Macher*innen würden sich mit den Brutkasten-Leser*innen gerne auf ein Bier oder eine Melange in der 3D-animierten Welt treffen, war für Bernhard klar: Wer trinken kann, kann auch einen Podcast hören.

Auch Crypto-Wiener brauchen Unterhaltung

Die Idee zum Crypto-Podcast stieß auch bei den Kollgeg*innen von VRON auf Begeisterung. In wenigen Tagen wurde unser True Crime-Podcast Wiener Blut graphisch und mit Tonspur in Little Vienna implementiert. Dort kann man nun den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur zuprosten, gemeinsam einen Hot-Dog verkosten oder ein Konzert besuchen. Vielmehr ist es auch möglich, mit ihnen in die Tiefen von Wiener Blut einzutauchen und die dunkelsten Bereiche der Wiener Seele zu erkunden.

In dem liebevoll gestalteten Abbild unserer Bundeshauptstadt sind aber nicht nur der charmante Wiener Durchschnitts-Grantler und die feine Hofratsgattin anzutreffen. Neben allerhand beliebter Crypto Wiener-Prominenz wie Altbürgermeister Michael Häupl, Drahdiwaberl-Gründer Stefan Weber und Kaiserin „Sissi“ muss man auch mit dem Auftauchen unangenehmer Zeitgenossen rechnen. Sie alle „leben“ auf der Blockchain und sind über den VRON-Token oder die Cryptowährung Ethereum auch als Sammlerstück käuflich zu erwerben.

Zweieinhalb Stunden Crypto-Crime

Genau das trifft ab sofort auch auf Jack Unterweger zu, der Anfang der 90er-Jahre nicht nur in Wien, sondern auch in Graz, Bregenz und Los Angeles gemordet hat. Die Geschichte dieses von der hiesigen Schickeria zuerst umschwärmten und schließlich – zurecht – fallen gelassenen „Helden“ der Literaturszene erzählen wir ab heute in einem dreiteiligen Special nach. Teil eins steht bereits online, zwei weitere Teile folgen am morgigen Freitag, 6. März, bzw. am Samstag, 7. März 2020, in aller Früh. Insgesamt zeichnen wir den „Fall Unterweger“ damit in fast zweieinhalb Stunden nach.

Copyright: Cryptokollektiv VRON, vron.at
Jack Unterweger (c) Cryptokollektiv VRON, vron.at

Dafür haben wir sehr viel recherchiert, haben gemeinsam einen sinnvollen Ablauf geplant und eine Vielzahl an Quellen zusammen getragen.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle wieder einmal an die Büchereien Wien, deren Bestände zum Fall Unterweger wir gefühlt fast vollständig bei uns hatten. (Übrigens haben die KollegInnen dort vor Kurzem ebenfalls einen interessanten Podcast ins Leben gerufen. Ihr könnt hier mehr darüber erfahren und via Spotify und Apple auch in diesen „Büchereicast“ reinhören – am besten gleich, nachdem ihr mit unserem Special durch seid.)

Wer sich nun via Mouse-Click in die virtuelle Welt der Crypto-Wiener wagt, kann in absolut sicherem Ambiente auf Unterweger treffen, ihn Pixel für Pixel betrachten, und dabei (im Desktop-Browser) den achtminütigen Podcast-Trailer zu Wiener Blut direkt in der animierten Welt hören. Extra dafür wurde von VRON in liebevoller Detailarbeit ein klassischer Walkman virtualisiert.

Der Crypto-Podcast von der schönen blauen Donau

Für alle, die wissen wollen, wie der bereits 1976 wegen Mordes verurteilte Kriminelle aus dem Gefängnis heraus zum Literatur-Star werden und schließlich nach seiner vorzeitigen Entlassung weitere Bluttaten ausführen konnte, geht es dann weiter: Via Direktlink aus Little Vienna heraus ist das Jack Unterweger-Special der Podcast Posse – wie immer kostenfrei – auf Spotify zugänglich. Und natürlich auch bei Apple Podcasts, sowie in jeder anderen beliebigen Podcast-App via RSS-Feed.

Somit präsentieren wir gemeinsam mit dem Wiener Cryptokollektiv VRON und mit großer Freude unseren Crypto-Podcast – den wahrscheinlich ersten Podcast in der Crypto-Welt. Doch nun wünschen wir allen Hörerinnen und Hörern ein schauriges Vergnügen mit dem Start des Jack Unterweger-Specials: „Die Reise ins Zuchthaus“.

Eine Galerie der bereits existierenden Crypto-WienerInnen gibt’s übrigens auf der VRON-Website.

Habt’s euch lieb, und habt’s uns gern!

Header-Bild: (c) Stephan H. / Unsplash.com

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